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Gesundheitspsychologie
Die Gesundheitspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie. Nach einer entsprechenden, weiterführenden Fachausbildung darf die Bezeichnung GesundheitspsychologIn verwendet werden. Alle GesundheitspsychologInnen werden in einer Liste des Bundesministeriums für Gesundheit geführt (im Internet einsichtig), welche die staatliche Berufszulassung garantiert. Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit:

  • Förderung und Erhaltung von Gesundheit
  • Arbeit an Einflussfaktoren für körperliche und psychische Gesundheit
  • Verbesserung ungesunder Lebensgewohnheiten und Lebensumstände
  • Training von Bewältigungsmechanismen in schwierigen Lebenssituationen
  • Freizeitplanung, Genusstraining und Aktivierung individueller Ressourcen

 

Klinische Psychologie
Die klinische Psychologie ist ebenfalls ein Teilgebiet der Psychologie, das einer weiterführenden Fachausbildung bedarf. Sie hat zum Ziel Krankheiten vorzubeugen, bestehende Probleme zu lindern oder beseitigen, sowie kranken Menschen zu helfen, ihre Erkrankung besser bewältigen zu können. Die Behandlung wird direkt am Problem angesetzt und die Vorgehensweise stützt sich auf Diagnostik (Problemerhebung) und wissenschaftliche Theorien (Bundesministerium für Gesundheit, 2005). Die klinische Psychologie beschäftigt sich mit:

  • Psychischen Störungen
  • Körperlichen Störungen, bei denen psychische Einflüsse bestehen
  • Psychischen Extremsituationen
  • Psychischen Folgen nach akuten Belastungen sowie
  • Entwicklungskrisen und psychischen Krisen

 

Methoden
Es werden unterschiedliche Behandlungsmethoden angewendet, die wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden zur Basis haben. Klinische- und GesundheitspsychologInnen sind nicht an eine bestimmte Therapieschule gebunden und ich orientiere mich unter anderem an Konzepten der Verhaltenstherapie, kognitiven Therapie, kathatym imaginativen Therapie, systemischen Therapie und Tiefenpsychologie. Eine Vernetzung mit anderen Berufsgruppen wie ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen etc. ist bei Bedarf möglich.

 

Ihre Rechte, wenn Sie eine psychologische Behandlung in Anspruch nehmen:

  • Die Behandlung basiert auf Freiwilligkeit.
  • Sie haben ein Recht auf Auskunft über Art, Umfang und Entgelt der Behandlung.
  • Klinische PsychologInnen unterliegen der Schweigepflicht.
  • Im Falle der Zurücklegung des Berufs muss der Umstand rechtzeitig mitgeteilt werden, damit die weitere Versorgung gewährleistet werden kann.
  • Klinische PsychologInnen berücksichtigen die Grenzen ihres beruflichen Wissen, orientieren sich an Arbeitstechniken, die nach dem Stand der Wissenschaft am besten begründet sind und müssen sich stetig weiter fortbilden.